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Christina Strohschneider

Christina entdeckte 2018 ihre Leidenschaft für die Tagungsbranche und war seither beim Vienna Convention Bureau, der European Crohn’s and Colitis Organisation und dem Austria Center Vienna tätig. Als Mitglied der PCMA’s 20 in their twenties class of 2022 setzt sie sich aktiv für Nachhaltigkeit, Zusammenarbeit und die Förderung junger Talente in der Veranstaltungsbranche ein.


Women in events D.A.CH.: Was genau machst Du heute beruflich im Veranstaltungsbereich?

Christina: Ich arbeite im Verkauf im Austria Center Vienna, Österreichs größten Kongresszentrum und bin dort hauptsächlich für internationale Verbände zuständig.

Wie bist Du dahin gekommen, was Du heute machst? Hast Du eine gezielte Ausbildung absolviert
(wenn ja, welche) oder bist Du Quereinsteigerin?

Im Bachelor habe ich Tourismus und Freizeitmanagement studiert, dann einen Master in World Heritage Studies abgeschlossen. Aber im Endeffekt hat mich die Leidenschaft für Veranstaltungen zurück in die Branche geführt.

Warum hast Du Dich seinerzeit für diesen Beruf und diesen Weg entschieden?

Es gab viele Jobchancen, es war ein spannender Einstieg ins Berufsleben und die Stellenausschreibung im Vienna Convention Bureau, passte wie die Faust aufs Auge.

Was begeistert Dich an Deinem Beruf?

Die Menschen, die Offenheit und die Zusammenarbeit innerhalb der Branche. Durch die Arbeit mit vielen Kunden ist kein Tag wie ein anderer und man lernt nie aus.

Welche fachlichen und persönlichen Voraussetzungen sind für Deinen Beruf
besonders wichtig und wie hast Du Dir diese angeeignet?

Fremdsprachen sind ein absolutes ‚must‘, idealerweise mehr als eine. Abgesehen davon finde ich es absolut essentiell auf Menschen offen zugehen zu können und ein gutes Netzwerk zu haben. Das Verständnis für die Branche kommt dann mit der Zeit ganz von alleine.

Welche Eigenschaften sind für „Neue“ in unserer Branche von Vorteil?

Herzlichkeit, Neugier, Spontanität und Leidenschaft.

Wie hat sich für Dich der Veranstaltungsbereich oder auch Dein direkter Bereich in den letzten 5-
10 Jahren verändert?

In 3 Worten: Kooperation, Nachhaltigkeit, Digitalisierung.

Wie schätzt Du die aktuelle Lage in unserer Branche ein, auf was müssen sich Kolleginnen und
Kollgen einstellen, die jetzt in unserer Branche starten?

Flexibilität wird immer wichtiger und der Wunsch die ‚extra mile‘ zu gehen. Aufgrund der Personalknappheit werden Arbeitstage intensiver.

Man hört immer wieder, dass Berufsstarter mehr Wert z.B. auf Aspekte der Work-Life-Balance
legen. Liegen die Ansprüche und Vorstellungen zwischen ArbeitnehmerInnen und ArbeitgeberInnen
zu weit auseinander?

Ja, sie liegen weit auseinander, aber ich glaube wir sind auf dem besten Weg!

Wie sollte sich unsere Branche entwickeln, damit sie für Nachwuchskräfte attraktiv bleibt?

Keine All-In Verträge mehr, flexible Arbeitszeiten und Orte. Ganz wichtig ist es meiner Meinung nach, den Nachwuchskräften auch Gehör schenken.

Vielen Dank für die Beantwortung der Fragen, liebe Christina!
Team Women in events D.A.CH.

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